Nachdenken über Meetings #4

Von: Veröffentlicht am: 14 Februar 20221 Minuten Lesezeit

Warum braucht es Meetings?

Immer mal wieder ist zu hören oder zu lesen, man müsse die Anzahl der Meetings reduzieren. Bevor wir dem zustimmen oder nicht, wollen wir uns der Frage zuwenden: Warum braucht es so viele Meetings? Und warum sind es (gefühlt oder tatsächlich) in den letzten Jahren immer mehr geworden?

Die Entwicklung unserer Gesellschaft wird durch Megatrends geprägt. Und die zeigen sich natürlich auch in Organisationen. Organisationen aller Art müssen auf zunehmende Komplexität reagieren. Überall wird die Digitalisierung voran getrieben. Und hinzu kommt die Erwartung von mehr Transparenz, Sinn und Partizipation. Das ist Teil von New Work.

Wie auch immer, das alles führt zu einem wachsendem Bedarf an Dialog (Reflexion und Diskussion, Austausch über Organisationseinheiten und Hierarchie-Level hinweg) und kollektiven Entscheidungsprozessen. Genau dafür brauchen wir tendenziell viele und mehr Meetings. Daher lässt sich die Anzahl von Meetings kaum reduzieren. Eine Reduktion könnte sogar die Fähigkeit der Organisation, mit Komplexität umzugehen, negativ beeinträchtigen.

Daher ist unsere Antwort an alle diejenigen, die sich von Meetings gestresst oder genervt fühlen. Fokussieren Sie sich nicht auf die Reduktion von Meetings. Engagieren Sie sich für qualitativ bessere Meetings!